Auction: 14 days
As of Mar 12, 2026
Links unten signiert und datiert.
Verso signiert, datiert und betitelt.
Auf Keilrahmen mit Galerieetikett.
In beigem Rahmen mit Goldleiste.
Besonders bedeutsam wurden für Kohlstädt auch Aufenthalte in der Bretagne, deren raue Landschaften, das wechselvolle Licht und die Nähe zum Meer seiner Malerei neue Impulse gaben und ihr eine zusätzliche Dimension von Farbigkeit und Dynamik verliehen. So zeigt auch dieses farbintensive Gemälde den Eindruck, den die schroffe Architektur im Wechsel mit sich schnell ändernden Wettern auf ihn gemacht haben muss.
Kohlstädt absolvierte seine künstlerische Ausbildung von 1946 bis 1948 in Stuttgart bei Walter Romberg (1898–1973) und Rudolf Müller (1903–1969). In dieser prägenden Phase öffnete sich für ihn die Welt der nach 1945 wieder zugänglichen Moderne: Die farbintensiven expressiven Bildsprachen der Brücke-Maler, wie Erich Heckel (1883–1970), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) und Emil Nolde (1867–1956), ebenso die Werke Edvard Munchs (1863–1944), Lovis Corinths (1858–1925) und der französischen Fauves. Diese Einflüsse hinterließen deutliche Spuren in seinem Schaffen. 1958 gründete er als Abspaltung vom Stuttgarter Künstlerbund die Sindelfinger Sezession, mit der er ein eigenständiges Forum für zeitgenössische Kunst etablierte. Seit den späten 1950er-Jahren präsentierte er seine Werke in zahlreichen Einzelausstellungen.
Literatur:
Werkverzeichnis alt: Nr. 153.
Werkverzeichnis neu: G 1983 – 001.
(1460161) (13)