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As of Mar 12, 2026
Bril wurde vor allem mit seinen sehr fantasievollen Landschaften bekannt. Zunächst noch der flämischen Malweise verbunden, veränderte sein Italienaufenthalt seine Motive, als auch die landschaftlichen Ansichten, die nun auch italienische Ruinen und entsprechende Staffage zeigen. Stark zerklüftete Bergansichten, fast immer in Vorder- Mittel- und Hintergrund gegliedert, wurden zu einem seiner Merkmale. Auch hier schichten sich die steilen Hügel hintereinander, in den Schluchten die Figurenstaffage.
Bril lernte zunächst bei seinem Vater Mathijs d. Ä. (gest. 1585), zog 1574 nach Lyon und 1582 nach Rom, um zusammen mit seinem Bruder im Vatikanspalast zu wirken, alsbald in weiteren Palazzi. Zu seinen Schülern zählt Agostino Buonamici Tassi (1578–1644), der wiederum Lehrer des Claude le Lorrain (1600–1682) wurde. (1471951) (1) (11)